Kategorie: Digital Life

Unarten im Netz – oder: wie werde ich meine Besucher los

Wer kennt sie noch, die guten alten Popups: kleine Browserfenster, die sich über den Browser gelegt haben. Und das meist, um Werbung anzuzeigen. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, da aktuelle Browser diese von Haus aus unterdrücken.

Doch es gibt eine neue Methode, um Benutzer auf einer Webseite abzuschrecken und zu verjagen: Inline-Overlays (also kleine „Popups“ innerhalb der Webseite oder auch Modals genannt). Mit diesen wird der Nutzer meist nach der Emailadresse gefragt, um einen Newsletter zu abonnieren. Ok, ist nicht ganz so nervig wie ein blinkendes Werbe-Popup, aber dennoch unterbricht es den Lesefluss. Und dies meist dann, wenn man sich gerade am Anfang eines Artikels befindet, aus versehen den Mauszeiger aus dem Browserfenster bewegt oder etwas zurück scrollt, um Inhalte erneut zu lesen. Also bei Aktivitäten, die vermuten lassen, dass man das Fenster schließen möchte.

Aber warum? Eine Einschätzung zur Nutzerfreundlichkeit: 0 von 10. Der Nutzer bekommt teilweise nicht einmal die Möglichkeit, den Inhalt zu lesen und soll sich davor schon entscheiden einen Newsletter zu abonnieren. Meines Erachtens mehr abschreckend als nützlich. Denn in den heutigen Zeiten, in denen man immer noch sehr viel Spam im Postfach findet, wird es immer schwerer an Email-Adressen zu kommen.

Aber auch hier hilft Qualität statt Quantität: es wäre sinnvoller sich auf guten Inhalt zu konzentrieren, als zwanghaft zu versuchen, die Leute zu einem Newsletter zu überreden. Also liebe Webmaster: bitte lasst es!

Notiz an mich: jetzt noch schneller mit Postausgang

Die schnellste Notiz-App wird nun noch schneller: erstellte Notizen werden nun im Postausgang gespeichert und im Hintergrund gesendet. Damit entfällt das lästige Warten, bis die Notiz gesendet wurde. Und: Du behältst den Überblick, welche Notizen zuletzt erstellt wurden.

Was ist noch neu?

  • Viele Notiz- oder Aufgaben-Apps (Evernote, Trell, Any.do, Wunderlist, …) unterstützen den Import von Aufgaben über Email, d.h. eine Email an diese Dienste erstellt automatisch eine neue Aufgabe. Notiz an mich hilft dabei, das richtige Format zu erstellen. So wird bspw. häufig der Betreff als Aufgabe und der Inhalte der Email als Beschreibung verwendet.
  • Wir haben das Today-Widget aktualisiert: in den Einstellungen lässt sich nun festlegen, welche Aktionen (in welcher Reihenfolge) auf dem Widget dargestellt werden sollen.

Du kannst das Update der iOS-App im AppStore laden.

Notiz an mich: die schnellste App für Deine Notizen

„Notiz an mich“ hilft Dir dabei, Notizen möglichst schnell in Dein Email-Postfach zu bekommen. Und das ohne großen Aufwand und Umwege. Man könnte sagen: es ist die schnellste Notiz-App.

„Notiz an mich“ ist nicht zum Verwalten Deiner Notizen gedacht, sie bietet aber dennoch alles, was man von einer Notiz-App erwartet:

– Verfassen von Notiztexten
– Anhängen von Fotos oder Dateien
– Erstellen von Skizzen

Zudem bietet die App die Möglichkeit, unterschiedliche E-Mail-Adressen als Empfänger anzugeben und die Notizen auch über ein eigenes Emailkonto zu senden.

Jetzt im AppStore laden: https://itunes.apple.com/de/app/notiz-an-mich/id1135553707?mt=8

Twitter und dieses TrueTwit

Twitter ist einfach und sollte das auch bleiben. Warum sollte man bestätigen, dass man kein Bot ist, bevor einem gefolgt wird? Wer aufmerksam die Inhalte eines Twitteraccounts folgt, dem wird schnell klar wann man einem Bot folgt und wann nicht. Sollte der Bot-Fall eintreten, dann genügt ein Klick und der „Bot“ ist weg. Denn nichts ist zeitraubender, als das Ausfüllen eines Captchas. Ich würde behaupten, diese TrueTwit-Validierung hat in den meisten Fällen sogar das Gegenteil bewirkt und gute Freundschaften unterbunden. In diesem Sinne: frohes Folgen!

p.s. Ich dachte schon, ich bin der einzige, den diese TrueTwit-Sache so langsam nervt: auf blog.132grad.de gibt es noch einige andere überzeugende Gründe gegen die Nutzung von TrueTwit.